Warum tun wir uns so schwer Teil 1


Warum tun wir uns so schwer uns selber anzuerkennen, unser Leben als Wertvoll zu betrachten und wie schaffen wir es, den Frieden in uns zu erreichen?


Es ist kompliziert und doch so einfach diese Fragen zu beantworten.


Zuerst glaube ich, dass wir alle aus einem Feld kommen, wo es ein getrennt sein nicht gibt. Alles ist eins und umhüllt uns mit Liebe und Fürsorge. Doch in diesem Feld können wir eben keine anderen Erfahrungen machen und so haben wir uns entschieden, aus diesem Feld aus zu treten um einen Ort zu besuchen, wo es möglich ist, sich auf verschiedenen Ebenen zu begegnen.


Sich auch mal selber zu spüren. Dafür müssen wir aber in eine andere Form eintauchen und zwar als Individuum.


Um das aber erst einmal alles möglich zu machen, braucht es andere Seelen, die bereit sind, ebenfalls diesen Weg zu gehen. Weil nur Miteinander können wir uns gegenseitig die Möglichkeit geben, Erfahrungen zu sammeln. Es ist ein gegenseitiges miteinander und ein „ich werde dir die Möglichkeit geben, dass du dich spüren darfst“.


Aber genau so ist es natürlich anders herum. Auch du gibst ein Versprechen anderen Seelen, dass du ihnen begegnen wirst und ihnen die Möglichkeit gibt, sich zu spüren. Dahinter steckt das Prinzip des „Spiegelgesetzes“.


Und oft ist es auch so, dass uns Menschen begegnen, die wir zwar nicht kennen aber wir spüren, dass da eine tiefe Verbindung besteht, die wir uns gar nicht erklären können.

Das sind für mich die Beweise, dass wir uns schon mal auf einer anderen Ebene oder in einem anderen leben begegnet sind.


Dazu ist es aber nötig, das Feld des All Eins Seins zu verlassen.


Wenn die Nabelschnur durchtrennt wird, erleben wir uns zum ersten Mal als Individuum. Wir besitzen alleine einen Körper, fühlen Emotionen und wir vergessen, wo wir her kommen. Dieses vergessen ist enorm wichtig für uns, weil nur dadurch können wir unvoreingenommen unser Leben beginnen.


Und doch haben wir aus dem Feld etwas mitgenommen. Nämlich die Fähigkeit uns energetisch miteinander zu verbinden und diese Fähigkeit wird noch sehr wichtig später.


Wir lernen von unseren Eltern, werden geprägt von Schule, Religion, Freunde und Umfeld. All das, führt dazu, dass wir uns entwickeln. Wir wachsen, wir entdecken unseren Charakter und erforschen die Welt. Wir lernen selbständig zu denken, streben nach mehr und wir versuchen uns anzupassen.


Ein jeder tut das ganz allein für sich, keiner wird je erleben was ich oder du bisher in deinem Leben erlebt hast. Jeder schreibt seine ganz eigene Geschichte und jeder hat seinen ganz eigenen Schmerz damit.


Stelle 10 Menschen die Frage, wie es ihm geht und du wirst 10 verschiedene Antworten erhalten.


Darum solle man vorsichtig sein, andere zu verurteilen oder zu bewerten. Selbst wenn du glaubst, du kennst die Geschichte deines Gegenübers, hast du sie doch nicht erlebt.


Es kommt nicht darauf an, was man erlebt hat, sondern wie man es erlebt hat. Welche Emotionen waren dabei im Spiel und was hat das ganze bei demjenigen ausgelöst.


Und doch ähneln sich die Geschichten auf eine ganz besondere Weise.


Die ersten Seelen, die uns auf dieser Welt begegnen, sind unsere Eltern. Das ist die erste Prägung, die wir erfahren. Egal ob sie nun wirklich da sind, ob nur ein Elternteil da ist oder ob wir in Heimen oder Pflegefamilien aufwachsen.


Diese Verbindung ist so stark auf der energetischen Ebene wie keine andere. Auch wenn wir das oft nicht glauben oder anerkennen wollen. Es ist so. Und den Sinn dahinter, werde ich euch noch erklären.


Warum ich das so genau weiß?


Ich habe vor 27 Jahren angefangen meine Geschichte mit meinem Vater auf zu arbeiten und zwar durch Systemisches Aufstellen (Familienaufstellungen). Ich war einfach nur wütend auf ihn, habe ihm die Schuld für mein „nicht am Leben teilnehmen“ gegeben. Und das hat mein Sein so beeinflusst, dass ich fast daran gestorben wäre. Oder besser gesagt, ein Teil von mir hat sich abgespalten, damit ich überhaupt überleben konnte.


Ich wollte einfach verstehen, warum er mich nicht will und ich wollte einfach meinen Frieden mit Ihm finden, damit ich mein Leben leben kann.


Seitdem gehe ich regelmäßig zu Aufstellungen und so habe ich gesehen, dass viele das gleiche Muster haben. Es ist sozusagen ein Kollektives Muster. Zuerst war ich darüber sehr erstaunt und zugleich froh, dass ich damit nicht alleine bin.


Es hat mich sogar so fasziniert, dass ich 2021 noch einmal eine Ausbildung zum Synergie Coach gemacht habe.


Wenn du nicht an Wunder glaubst, wohn einmal einer Systemischen Aufstellung bei und du wirst die Welt mit anderen Augen sehen. Wir sind nicht nur unser Körper und Verstand. Wir sind immer noch angebunden an das Feld und an die Göttlichkeit.


Wir streben nach der Liebe unserer Eltern, weil wir glauben, das muss so sein und oft ist es unseren Eltern aber nicht möglich gewesen, diese Liebe an uns weiter zu geben, weil sie selber traumatisiert waren.


Doch warum haben die meisten von uns so ein Muster? Was ist der Sinn dahinter?


Für mich ist es in den letzten Jahren immer klarer geworden, was dahinter steckt und das will ich gerne an euch weiter geben. Es ist gleichzeitig so schmerzhaft und doch so Genial unser Leben und ich bin fest davon überzeugt, dass es da etwa gibt, das uns beisteht und uns manchmal in eine bestimmte Richtung schupst.


Mehr erfahrt ihr in 2 Teil habt ein wenig Geduld, ich umarme euch glg Gunter